Die Geschichte des Landes Iran reicht bis in die Anfänge der Zivilisation zurück. Der Name Iran bedeutet in soviel wie “Land der Arier”. Das erste Reich “Elam” datiert auf das Jahr 2.800 v.Chr. zurück und endete im 6. Jahrhundert v. Chr. Zwischen dem 8. und 6. Jahrhundert existierte das Meder-Reich.
Das Persische Reich
Zu einem Weltreich wurde der Iran unter der Zeit der Achäminiden. Unter König Kyros im 6. Jahrundert wurden Babylon und das Pharaonenreich der Ägypter erobert. Auf Kyros folgte Darios 521 v.Chr. Unter ihm entbrannte der Krieg gegen die Griechen, aus dem auch der legendäre Kampf der Sparter gegen die Übermacht des Darios überliefert ist. Rund zweihundert Jahre lang blühte das Persische Reich, ehe Alexander der Große mit seinen Eroberungen des Weltreich besiegte.
Nach dem Tod Alexanders begann sein Reich auch rasch zu zerfallen und es bildete sich um 250 v. Chr. das Partherreich, welches über fast 500 Jahre immer wieder mit dem Römischen Reich in Konflikt trat, ehe das Reich der Sassaniden als letztes altpersisches Reich das Erbe antrat (um 224 n.Chr.) und ebenso Krieg gegen Rom und Byzanz führte.
Das Islamische Expansion
Das Ende der altpersischen Reiche kam durch die islamische Expansion im 7. Jahrhundert n.Chr. Als das Sassanidenreich im Chaos lag, begann die Eroberung durch die islamischen Arabervölker. Nach dem Tod des letzten Perserkönig 651 n.Chr. begann die Islamiesirung Persiens. Es dauerte verhältnismäßig lang und über viele Jahre gab es noch Widerstand gegen die Fremdherrschaft. Nach der Niederschlagung des letzten Widerstandes, nahm der Iran einen wichtigen Bestandteil im Kalifat ein.
Im Mittelalter bis zur Neuzeit wechselten viele Dynastien ihre Herrschaft auf iranischem Gebiet ab. Die Mongolen fielen in den Iran ab dem Jahr 1221 ein und richteten schwere Schäden an. Jedoch wurde das Land nur teilweise besetzt. Bis zur Neuzeit des Irans folgten weitere einheimische als auch türkischen Dynastien.
Die Neuzeit
Der moderne Iran wurde von einem Schah regiert. Trotz Unruhen nach dem 2. Weltkrieg verhalf die USA dem Schah zurück auf seinen Thron, da der Schah pro-westlich eingestellt war. Trotz Reformen und einer Modernisierung des Irans, gab es immer Konflikte mit dem konservativen Klerus, die schließlich in der Islamischen Revolution durch Ayatollah Chomeini 1979 führte. Der Schah wurde abgesetzt und der Iran wurde zu einem isalmischen Staat. Es folgte ein Krieg gegen den Irak in den 80er Jahren. Trotz Widrigkeiten hat der Iran seine Machtposition gefestigt und befindet sich auf dem Weg zu einer Atommacht. Die Atompolitik und dass provozierende Auftreten des Präsidents Mahmud Ahmadinedschad seit 2005 führen immer wieder zu Spannungen zwichen dem Iran und dem Westen.
Aktuelle Kommentare