Wer ein Fernstudium machen möchte, sollte zu Beginn entscheiden, ob er die Inhalte zu privaten oder zu beruflichen Zwecken benötigt. Diese Grundsatzentscheidung hat Einfluss auf die Auswahlkriterien. Möchte man die Inhalte des Fernstudiums beruflich nutzen, sollte die Schule anerkannt sein und das gewünschte Fernstudium auch zu einem anerkannten Abschluss führen. Will man aus privaten Gründen sein Wissen erweitern, ist dies kein wichtiges Kriterium.

Für die Wahl eines Fernstudiums, das berufliche Perspektiven eröffnen soll, sollte geprüft werden, welche Lernangebote es gibt und wie sie sich gestalten. Welche Lernmedien stehen zur Verfügung? Wesentlich ist auch die Betreuung. Hat man einen Ansprechpartner, den man jederzeit ereicht? Welche Kommunikationskanäle sind nutzbar? Gibt es Prüfungen oder Präsenzpflichten? Fragen über die Institution selbst schließen sich an. Ist sie anerkannt und akkreditiert? Betreibt sie ein Qualitätsmanagement? Führt Sie Zertifikate oder Siegel, die ihre Qualität belegen? Gehört die Studienstätte zu den anerkannten Anbietern im Feld? Besteht Klarheit über Inhalte, Struktur und Aufbau des Fernstudiums und kann man eine kostenfreie Probelektion erhalten?

Unser Linktipp:

wb-fernstudium.de – Fernstudium

Für Bachelor- und Masterstudiengänge sind die Akkreditierungen wichtig. Man darf sie als ein Gütesiegel verstehen, die die Institution und den jeweiligen Studiengang auszeichnen. Die Akkreditierungsagentur prüft für jeden Studiengang, ob die Lernmodule sinnvoll strukturiert und fachlich relevant sind. Auch die Praxisnähe wird hinterfragt. Last not last wird die Qualität und fachliche Kompetenz der Dozenten thematisiert. Zusätzlich kann es noch eine staatliche Anerkennung des Studienanbieters geben. Außerdem können Studiengänge durch das Kultusministerium anerkannt sein. Das Prüfsiegel der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) ist ein weiterer Qualitätsmarker. Fakt ist, das nur akkreditierte und anerkannte Studiengänge überhaupt zu einem akademischen Grad führen dürfen.

Früher galten Fernstudiengänge als minderwertiger als “echte” Studiengänge. Das hat sich geändert. Meist findet man mehrere Anbieter für eine Fachrichtung. Am besten erstellt man zum Vergleich eine Checkliste, die einzelne Punkte tabellarisch ordnet. So hat man den direkten Vergleich aller oben genanten Auswahlkriterien. Diese Liste sollte auch den Preis und die Dauer des Studienangebotes umfassen. Nicht der billigste oder teuerste Anbieter ist der Beste, weil der Preis nichts über die tatsächliche Qualität des Fernstudiums aussagt. Beachten sollte man auch, dass manche Anbieter anscheinend das Wissen oder den Studien-Abschluss in erstaunlicher kurzer Zeit vermitteln. Hier sollte man besonders dann misstrauisch sein, wenn man das Fernstudium aus beruflichen Gründen unternimmt. Auch bei noch so viel Eigeninitiative und Selbstmotivation lassen sich qualifizierte Abschlüsse nicht im Schnellverfahren erreichen. Handelt es sich allerdings um ein Intensiv- oder Aufbaustudium, ist es etwas anderes.

interessante Blogs:

http://karriere-und-bildung.de/p=539.html

http://fernstudium-fragen.de/

http://www.spirofrog.de/blog/fernstudium-die-tipps/

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